LEGEP Gesamtausgabe

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Softwarelösung zur zuverlässigen Planung nachhaltiger Gebäude. Bewerten Sie Herstellungs- und Lebenszykluskosten, Energiebedarf und Ökobilanz mit Hilfe der sirAdos-Bauelementmethode. Nach dem Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen.

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Systemvoraussetzungen

Die Softwarelösung für die integrale Planung nachhaltiger Gebäude

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Gebäude integral planen, berechnen und betreiben

Green Building, Sustainable Property, Zukunftsfähigkeit und Wertstabilität sind aktuelle Forderungen der Bauwirtschaft. Mit diesen wachsenden Anforderungen steigt der Bedarf an Informationen und zielgerichteten Hilfsmitteln, die sicherstellen, dass Sie als Planer Ihre Aufgabe effizient und mit Erfolg bewältigen.

Folgende Werkzeuge unterstützen sie bei der Planung nachhaltiger Gebäude:

  • Kostenplanung
    Das Programmmodul Kostenplanung begleitet Sie durch alle Planungsphasen vom Vorentwurf bis zur Ausschreibung. Den normativen Rahmen bilden dabei die Aufgaben des Planers im Rahmen der Leistungserbringung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) und der Anforderungen der DIN 276 (2008). Von den fünf Stufen der Kostenplanung: Kostenrahmen, Kostenschätzung, Kostenberechnung, Kostenanschlag, Kostenfeststellung, können Sie vier Stufen mit LEGEP schnell und präzise durchführen.
  • Wärme & Energie
    Das Modul Wärme und Energie ermöglicht das Erstellen von Energieausweisen für Wohngebäude und Nichtwohngebäude. Diese rechtlich geforderten Nachweise für Gebäude werden unter Verwendung des Rechenverfahrens nach DIN V 4108-6/4701-10 bzw. der DIN V 18599 auf Grundlage der EnEV 2007/2009 erzeugt.
  • Wirtschaftlichkeit
    Das Modul Wirtschaftlichkeit ermöglicht die Beurteilung von Baumaßnahmen an Bestandsgebäuden für Wohn- und Nichtwohngebäude. Für die Energieberatung sind unterschiedliche Vorschläge zur energetischen Modernisierung erforderlich. Im Unterschied zu üblichen Energiebedarfsprogrammen funktioniert das Legep-Modul Wirtschaftlichkeit in enger Verknüpfung mit den Modulen Projekt, Kostenplanung und Wärme/Energie und den Daten der Stammdatenbank Elemente/Positionen und Material.
    Mit LEGEP profitieren Sie von der Kombination aus Kostendaten und bauphysikalischen Kennwerten und können diese Wirtschaftlichkeitsberechnungen schnell und datenkonsistent durchführen, weil Sie die Daten für das Gebäude im Rahmen der Kostenplanung und Energiebedarfsberechnung bereits eingegeben haben.
  • Lebenszykluskosten
    Das Modul Lebenszykluskosten ermöglicht Ihnen das Erstellen der Kostenplanung für alle Lebenszyklusphasen eines Gebäudes, einen Nachweis der Kosten nach DIN 276 und DIN 18960 sowie die Auswertung für alle Lebenszyklusphasen und nach Kennwerten (DIN 277).
  • Ökobilanz
    Das Modul “Ökologie” ermöglicht das Erstellen von Ökobilanzen (LCA) für alle Lebenszyklusphasen eines Gebäudes, den Nachweis der Umwelteinträge nach Kostengruppen DIN 276 und nach Servicephasen über den gesamten Betrachtungszeitraum. Zudem können Sie Auswertungen nach Kennwerten (DIN 276) und für 10 Ökobilanzindikatoren nutzen.
  • Risikostoffe
    Das Modul „Bauprodukte und Risikostoffe“ ermöglicht Ihnen eine strukturierte Erfassung sämtlicher im Bauwerk eingebauten Bauprodukte. Auf Basis dieser herstellerspezifischen Bauproduktinformationen können Sie über eine Risikoabfrage diejenigen Produkte herausfiltern und deklarieren, die für den Steckbrief „Risiken für die lokale Umgebung“ im Zertifizierungssystem angegeben werden müssen.
  • Projektvergleich und den dazugehörigen Datenbanken Ökobau.dat, WECOBIS, produktspezifische Ökodaten (EPD) des Instituts Bauen und Umwelt e.V. und sirAdos Baudaten.

 

Ihre Vorteile durch „LEGEP“:

LEGEP unterstützt Sie bei Modellierung und Berechnung nachhaltiger Bauprojekte vom Entwurf bis zur Ausführung. Gebäude die eine Wesentliche Teile der notwendigen Berechnungen zur Ökobilanz und zu den Lebenszykluskosten können mit LEGEP schnell, präzise und dokumentationsfreundlich durchgeführt werden.

 

Jetzt neu:

  • Über 700 neue Elemente in allen Kostengruppen
    Die Bearbeitung vieler aktueller Bauprojekte erlaubt es uns, Ihnen immer wieder neueste Entwicklungen im Bereich der Bautechnik zur Verfügung zu stellen. Hier sind aktuell die Entwicklungen in der Massivholzbautechnik zu nennen und im Mauerwerksbau mit gefüllten Ziegeln oder Porenbetonsteinen. Die Verwendung von Glaswänden im Verwaltungsbau begünstigt die Belichtung von Innenbereichen, und Kühlsegel aus Trockenbauelementen verbessern das Innenraumklima im Sommer.
    Neue Elemente: 275 Grobelemente, 450 Feinelemente, von Betonfertigteilpfählen über Brettsperrholzbauteile und Glastrennwände bis zu Wandheizungen und dezentralen Lüftungsgeräten. Alle Bauelemente sind mit dem vollen Datensatz zu Herstellungskosten, U-Werten, Lebenszykluselementen und Ökodaten ausgestattet.
  • EnEV 2013 und bereits 2016 mit den jeweils aktuellen Grenzwerten
    Die EnEV 2013/2016 ist am 1.5.2014 in Kraft getreten. Die Bemühungen der Verwaltungsbehörden zu einer verbesserten Kontrolle der Berechnung des Energiebedarfsausweises führen zu einem komplexen Prozedere bei der Ausstellung der Ausweise. Ein offizieller Ausweis kann erst nach einer Registrierung des Energieberaters beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) ausgestellt werden.
  • Zertifizierungsregeln des DGNB-Systems für 2012/2013
    Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen hat mit der Einführung eines Kernsystems für alle Gebäudetypen die Regeln zur Berechnung der Ökobilanz und der Lebenszykluskosten neu festgelegt. Scheinbar unbedeutende Festlegungen führen durch lange Betrachtungszeiträume zu erheblichen Summenänderungen. Besonders für Auditoren, die viele verschiedene Nutzungskategorien bearbeiten, ist es von großer Hilfe, wenn das Berechnungssystem automatisch alle Rechenvorschriften beachtet. Ebenso wurden die geänderten Festlegungen bei den Systemen des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) des Bundes und beim Gütesiegel „Nachhaltiger Wohnungsbau“ (NaWoh) nachgeführt.
    Vollständige Modellierung der Regeln für die Kriterien ENV 1.1 und ENV 2.1 (LCA) und ECO 1.1 (LCC) in folgenden Nutzungskategorien:
    • NBV 2013 Neubau Büro- und Verwaltungsbau
    • NBI 2013 Neubau Bildungsstätten
    • NWO 2013 Neubau Wohnungsbau
    • NKW 2013 Neubau kleine Wohngebäude
    • NIN 2013 Neubau Industriegebäude Logistik- und Produktionsgebäude Typ 1 und 2
    • NHA 2013 Neubau Handelsgebäude Typ 1 Verbrauchermärkte
    • NHA 2013 Neubau Handelsgebäude Typ 2 Shopping Center
    • NHO 2013 Neubau Hotelgebäude
  • Ökobau.dat
    Nachgeführt wurden die Änderungen der Ökobau.dat 2011 des Bundes, die im Laufe des Jahres 2013 veröffentlicht wurden. Weiterhin wurde das Entsorgungsszenario bei der Materialgruppe Gips durch die DGNB neu festgelegt und für Sekundärstahl ein Entsorgungsdatensatz neu eingeführt.

 

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Leistungsmerkmale:

  • nutzerfreundliche Softwarelösung zur Lebenszyklusplanung für unterschiedliche Gebäudetypen im Alt- und Neubau
  • transparente Arbeitsweise durch systematisch und modular aufgebaute Programmstruktur
  • objektive Prüfung relevanter Nachhaltigkeitsaspekte hinsichtlich Planung, Ausführung und Nutzung
  • flexible Elementemethode zur präzisen Berechnung von Herstellkosten, Energiebedarf, Lebenszykluskosten und Ökobilanz
  • Optimierungspotenziale durch integralen Planungsansatz und Orientierung an den Zertifizierungssystemen Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen, Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen und Bewertungssystem Nachhaltiger Wohnungsbau.

Berechnungsgrundlagen:

  • Kostenermittlung nach DIN 276 auf Basis der sirAdos-Baupreisdokumentation
  • Ermittlung des Energiebedarfs gemäß aktueller EnEV und DIN V 18599
  • Ermittlung der Nutzungskosten nach DIN 18960
  • Ökobilanzierung (Sach- und Wirkungsbilanz) auf Basis der ISO 14040 und der ISO 14044 unter Verwendung der ökobau.dat des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung als Grundlage für Ökobilanzdaten von Bauprodukten
  • Einbindung des webbasierten Baustoff-Informationssystems Wecobis
  • Einbindung der produktspezifischen Ökodaten (EPD) des Instituts für Bauen und Umwelt e.V.
  • Risikopotentialbewertung für Baustoffe und Bauprodukte

Folgende Bewertungssysteme können ausgewählt werden:

  • Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB), vertreten durch das Bauministerium für Verkehr, Wohnen und Stadtentwicklung (BMVBS) in Berlin
  • Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen (DGNB), vertreten durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. in Stuttgart
  • Nachhaltiger Wohnungsbau (NaWoh), vertreten durch den Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau e.V.
  • Österreichisches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen (ÖGNI), vertreten durch Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft

 

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